Willkommen an der Freien Universität – Artikel bei campus.leben

Das Akademische Auslandsamt und der Internationale Club begrüßen ausländische Studierende.
Am 4.10.10 erschien ein Artikel über den Club bei campus.leben, dem Online-Magazin der FU.

Sommer, Sonne, Strand und Meer…

Unter diesem Motto brachen wir zu unserem Tagesausflug nach Warnemünde Ende Juni auf. Nach einer Zugfahrt, bei der die meisten noch mal kurz einschliefen, kamen wir mittags in dem Ostseebad an. Los ging es mit einer Hafenrundfahrt. Davor noch schnell das obligatorische Fischbrötchen mit Bismarckhering oder Backfisch. Die Hafenrundfahrt führte uns in den Rostocker Industriehafen mit seinen WerFischbrötchenalarmauch dort nicht, der Wind sorgte jedoch für Spaß bei den zahlreichen Drachensteigern. Nach einer Runde Volleyball war uns dann warm genug, um in die Ostsee zu springen. Endlich, das erste Mal Meer in diesem Sommer. Die Sonne kam dann auch noch raus und wir genossen die restlichen Stunden am Strand. Mit dem letzten Zug fuhren wir zurück nach Berlin. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr…
Und hier geht’s zur Fotogallerie.

Artikel bei campus.leben

Anfang des Sommersemesters 2010 hat campus.leben – das Online-Magzin der Freien Universität Berlin – über den Internationalen Club berichtet.
Hier geht’s zum Artikel.

Inernational Faces – The Notion of Diversity

Die vom Internationalen Club unterstützte Fotoausstellung von Paiman Davarifard im Henry Fod Bau erhält von allen Seiten sehr positives Feedback. Hier ein Artikel in Campus Leben.

Lobbyismus in der EU

Wie setzen Lobbyisten ihre Interessen in der EU durch? Wer sind die eifrigsten Strippenzieher? Und was lief bei der Chemikalienrichtlinie REACH in Brüssel falsch? Dietmar Jazbinsek und Nina Katzemich von der Kölner Initiative Lobby Control führten am 17. Februar durch das Berliner Regierungsviertel und erklärten, wo die einflussreichsten Verbandsbüros, Unternehmensrepräsentanzen, PR-Agenturen und spezialisierten Anwaltskanzleien sitzen und wie sie auf deutscher und EU-Ebene Einfluss auf Entscheidungen nehmen.

Der Internationale Club in der Konferenz bei der Berliner Zeitung

Am 21. Januar besuchte der Internationale Club FU-Berlin die Redaktion der Berliner Zeitung am Alexander Platz. Die Veranstaltung hatte zwei Teile: die Konferenz und die Besichtigung der Räumlichkeiten der Redaktion. (von Olga Onokova)

Um 10 Uhr am morgen wurde die Gruppe aus dem Club im Konferenzraum der Redaktion der Berliner Zeitung erwartet. Da war das Treffen mit dem Politik-Redakteur Frank Herold vereinbart. Die wichtige Themen waren: wirtschaftliche Organisation der Zeitung, Arbeitsalltag der Redaktion und die Verteilung der Aufgaben zwischen Mitarbeiter.

Besonders viel wurde über die Zeitungskrise gesprochen. Konkurrenz mit den Informationsangebote im Internet und den kostenlosen Anzeigeblätter führen dazu, dass immer wenige Menschen Zeitungen abonieren oder kaufen. Dies betrifft in erster Reihe die Qualitätspresse, zu der auch die Berliner Zeitung zählt. Geringe finanzielle Unterstützung der Zeitungen und sinkende Erlöse treiben den Zeitungsmarkt in eine tiefe Krise. Es gibt sogar die Meinung, dass weniger als in 50 Jahren es keine Zeitungen in ganz Deutschland mehr geben wird. Welchen Platz im Leben der Menschen hat die Zeitung, welche mögliche Lösungen des Problems gibt es und wie sieht die Zukunft der Zeitung aus – diese und weitere Fragen waren gestellt und besprochen worden.

Die Clubmitglieder haben auch gefragt, wie oft und in welchem Umfang die Berliner Zeitung über das Ausland berichtet. Tatsächlich ist für die Berliner Zeitung die Innenpolitik dominierend. Die außenpolitische Ereignisse werden im Bezug zur deutschen Politik gestellt. In größerem Umfang wird es über die Europäischen Politik, die USA und Russland berichtet.
Nach der Konferenz wurde es den Clubmitgleider angeboten die Arbeitsbereiche der Redaktion anzusehen.

Berliner Zeitung /Wikipediaeintrag zur Berliner Zeitung

Der Internationale Club beim „Deutschlandradio Kultur“

Am 22. Januar war der Internationale Club zum „Deutschlandradio Kultur“ eingeladen.
Dieser Radiosender strahlt seine Programme überregional in ganz Deutschland aus und sendet aus dem ehemaligen unter Denkmalschutz stehenden RIAS-Gebäude aus der 40er Jahren.
(Text von Olga Onokova, Redaktion von Daniel Bieber)

Ziel unseres Besuches was es, sowohl den Alltag des Rundfunks zu erleben und die technischen Einrichtungen anzusehen als auch allgemeine Informationen über den Hörfunk zu bekommen.
Der Sender „Deutschlandradio Kultur“ strahlt seine Programme nur im Inland und im näheren Ausland aus, er existiert nicht nur als Hörfunk sondern auch als Internetportal.
Da das Programm zu 40 Prozent aus Musik und Hörspielen besteht, ist es kaum verwunderlich, dass der wichtigste Raum das Hörspielstudio ist. Dieses Raum ist der modernste in ganz Deutschland und erlaubt fast alle Geräusche, die für Hörspiele nötig sind. Die Möglichkeiten der Geräusche strecken sich von Schritten auf Sand bis zum einsamen Geigenspiel an der Ecke. Viele Open-Air-Konzerte werden vom Sender vor Ort aufgenommen und auch manchmal gleich live ausgestrahlt. Deshalb gibt es als Studio ausgerichtete Autowagen, die solche Aufnahme ermöglichen. Zu unserer Begeisterung durften wir in einen solchen Wagen hinein klettern.
Am Ende sind wir durch ein Arbeitsbüro geführt worden, in dem hinter Glasscheiben als Trennwand einige Moderatoren bei der Arbeit zu sehen waren.
Wir bedanken uns bei Markus Mirschel, der die ganze Zeit uns durch die Senderäume des Deutschlandradios begleitet hat, für die interessanten und ausführlichen Information.

Links:
http://www.dradio.de/dkultur / http://de.wikipedia.org/wiki/RIAS

Regionalabend: Indien

Süßlicher Teegeruch umschmeichelt meine Nasenspitze, langsam steige ich in den hell-erleuchteten Kellerbereich der Garystr. 45 herab. Überall wuseln Menschen herum. Schnell habe ich die Quelle des Geruchs ausgemacht, eine Teeküche in der Sneha, Japleen und ihrer Freundinnen unteranderem Shikanji, Lassi, Milchtee und Bhel- einen indischen Snack vorbereiten. Mir läuft schon das Wasser im Munde zusammen. Jedoch gilt es erst einmal mit den Anderen die Räume vorzubereiten. Nachdem die Räume geschmückt sind und langsam schon die ersten Gäste eintrudeln, kommen auch die Lieferanten des indischen Restaurants bei denen wir bestellt hatten. Sie bringen neben anderen Köstlichkeiten auch Samosas und Tandoori Chicken.

Japleen, Sneha und Gauri stehen schon in den Startlöchern um ihrer Präsentationen zu halten doch leider verzögert sich alles, da wir Probleme mit der Bildübertragung vom Laptop zum Beamer haben. Der Beamer will einfach nicht den Laptopbildschirm an die Wand projizieren. Geschafft! Es kann losgehen, oder? Nein, leider doch noch nicht, da wir jetzt die Präsentation am Laptop nicht öffnen können.Doch Japleen hat die rettende Idee; Manzi, eine ihrer Freundinnen wird beauftragt ihren Laptop mitzubringen und bis zu Manzis Erscheinen, unterhalten wir die Gäste mit moderner indischer Musik.

Nach einer Weile geht’s endlich los! Japleen zeigt anhand von schönen Fotos wie eindrucksvoll ihr Heimatland ist. Gauri und Sneha informieren die lauschende Menge über den Hinduismus, Musik und Feiertage des riesigen Subkontinentes. Es herrscht eine bedächtige Stille, die nur ab und zu durch den Ruf: „Nils“ unterbrochen wird. Ich hatte nicht richtig aufgepasst und zu spät den nächsten Slide der Präsentation aufgerufen.

Schließlich kam es noch zum Höhepunkt der Veranstaltung, angekündigt durch die Bekanntmachung; „Das Buffet ist eröffnet“ und schon bildete sich eine lange Schlange in Richtung Teeküche. Dort wurde sich Essen auf die Teller getürmt und indische aber auch ‘deutsche’ Getränke fanden ihre Abnehmer. Leere Schüsseln und Teller bescheinigten uns die Qualität der Speisen und Getränken.

Um was gegen die vollen Bäuche zu tun, ließen wir den Abend noch mit indischer Musik ausklingen. Japleen, Sneha Gauri, Mansi, und ihre Freundinnen ließen es Krachen und zeigten uns einige moderne indische Musikstücke und wie man dazu das Tanzbein schwang. Sogar wir Jungs tanzten mit Begeisterung mit und die Trägheit nach dem Essen war wie weggeblasen.

Was für ein Abend! Ein wenig Indien mitten im verschneiten Dahlem! Danke an alle Beteiligten!

Besuch beim Auswärtigen Amt

Am 20.01.2010, von 16:00 – 17:30, besuchte der Internationale Club das Auswärtige Amt. Auf dem Bild zu sehen ist der Weltsaal.

Reichsbankgebäude, DDR-Finanzministerium, Sitz des Zentralkomitees und Politbüros der SED und Außenministerium der Bundesrepublik Deutschland – das sind die historischen Epochen, auf deren Spurensuche sich die zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung durch das Auswärtige Amt am Mittwoch, dem 20.01.2010, begeben haben. „Achtzig Jahre deutsche Geschichte in knapp anderthalb Stunden“ fasste die Leiterin der informativen wie unterhaltsamen Führung, Frau Gastrich, diesen nicht nur aus historischer, sondern auch architektonischer Sicht äußerst interessanten Rundgang zusammen. Der Komplex des heutigen Auswärtigen Amts ist ein Nebeneinander von Alt und Neu, von Funktionalität und Transparenz, von Geschichte und in die Zukunft weisender Gegenwart. So konnte die Gruppe einen Tresorraum aus den Dreißiger Jahren bestaunen, eine Paternosterfahrt erleben, einen Blick aufs Ministerbüro erheischen, aber auch moderne Gegenwartskunst bewundern. Einen weiteren Höhepunkt bildeten die Besichtigungen des Welt- und Europasaales. Diese einstmals als Schalterräume der Reichsbank bzw. als Sitzungssaal des ZK sowie des Politbüros der SED genutzten Räumlichkeiten dienen heute großen internationalen Konferenzen und Empfängen. Die Tragweite der historischen Relevanz dieses Ortes zeigt sich u. a. darin, dass im heutigen Europasaal nicht nur die Entscheidung für den Bau der Mauer, sondern auch für die Öffnung derselben getroffen wurde. Bei der Verabschiedung im Lichthof dankte die Gruppe Frau Gastrich applaudierenderweise. Viele werden das Gebäude am Werderschen Markt, so formulierte es eine Teilnehmerin, „in Zukunft sicherlich mit anderen Augen sehen“.

Nikolaus-Feier

„HO, HO, HO!“ steht auf Manuels T-Shirt und daneben grinst ein dicker Weihnachtsmann mit weißem Bart. Ich grinse zurück. In Weihnachtstimmung bin ich bisher noch nicht so richtig. Es sind 12°C draußen und an manchen Bäumen sind sogar noch grüne Blätter. Es fühlt sich einfach nicht an, als ob bald Weihnachten wäre. Da helfen auch Schoko-Weihnachtsmänner und Whams „Last Christmas“ im Radio nicht.

Die ersten Gäste kommen und wir sind noch nicht fertig mit dem Schmücken des Raums. Ich bekomme einen kleinen Herzinfakt. Wo sind eigentlich die Weihnachtsservietten? Die Tür fliegt auf und Cynthia kommt herein, bepackt mit 8 kg Zutaten für den Glühwein. HO, HO, HO! Die Feier kann beginnen. Nils begrüßt die Gäste. Caglar und Manuel schenken Tee aus, während Cynthia und Steffi den Glühwein vorbereiten. Einige Gäste helfen noch die letzten Lichterketten aufzuhängen und Mandarinen auf die Tische zu verteilen.

Der Raum füllt sich, über 30 Leute sind da. Wow! Eine Gruppe sticht die ersten Plätzchen aus, eine andere mischt die Zutaten für den nächsten Teig zusammen. Als die ersten Plätzchen im Ofen sind, gibt es selbstgemachten Glühwein. Der Raum duftet nach Zimt und Orangen. Danach verzieren wir die Plätzchen mit Farben, flüssiger Schokolade und Nüssen. Manche Kekse sind richtige kleine Kunstwerke geworden. Ich beiße in einen Fernsehturm mit Schokoladenantenne.

Plötzlich klopft es so laut, dass alle zusammenschrecken. KLOPF, KLOPF, KLOPF! Etwas schiebt sich durch die Tür – ein dicker Bauch – ein roter Mantel – ein weißer Bart: der Nikolaus mit Sack und Rute! Ob wir auch alle brav waren, will er wissen. Aber das allein genügt nicht für ein Geschenk. Er will auch etwas hören. Wir singen „Oh Tannenbaum“, „Jingle Bells“, polnische, russische und türkische Lieder. Außerdem werden „Die Weihnachtsmaus“ und andere Weihnachtsgedichte vorgetragen. Dafür gibt es dann Geschenke aus dem Sack und keiner muss leerausgehen.

Wir sitzen noch eine Weile zusammen, trinken Glühwein und essen Plätzchen. Dann beginnt sich der Raum allmählich zu leeren. Ein paar Gäste helfen uns beim Aufräumen. Es war ein schöner Abend. Auf dem Weg nach Hause erwische ich mich dabei, wie ich ein Weihnachtslied summe. Und da wird mir klar: Bald ist Weihnachten…